Aufgrund der Rückmeldungen aus den bisherigen Techniklehrgängen, wurden diesmal die zahlreichen Techniken auf mehrere Tage aufgeteilt.
An den ersten zwei Tagen wurden Bodentechniken für Standardsituationen (Bank, Bauch, Rückenlage, Beinklammer) sowohl aus der Angriffs-, wie auch der Verteidigungssituation zahlreiche Lösungen erarbeitet und angewendet. Dabei wurde gewürgt, gehebelt, gehalten und sogar manchmal mit einer Fesseltechnik leicht „verknotet“.
In einer längeren Einheit lag der Fokus zusätzlich auch auf dem Elementarbereich, der im Verlauf Richtung Fortgeschrittene und Wettkampf gesteigert wurde. Zahlreiche Varianten von Marhenke-Techniken kamen hierbei zum Einsatz.
Das Erarbeiten des Juji-gatame wurde damit in einem größeren Block behandelt und mit zahlreichen Lösungen gegen Verteidigungen gespickt. Dabei spielte auch das berühmte Judo-Dreieck „Sankaku“ in etlichen Situationen eine wichtige Rolle.
Zuletzt stand noch ein dritter Technik-Tag an, diesmal speziell mit Stand-Boden-Übergängen und diversen Sutemi-Varianten.
An allen Tagen wurden zum Abschluss durch die Referenten das gesamte Programm „gerafft“ vorgestellt. Damit konnte man sich erneut eine Übersicht bzw. „Mitschrift“ über die zahlreichen Techniken schaffen.
Damit erarbeiteten sich die Teilnehmenden nicht nur ein individuelles Portfolio an Möglichkeiten, sondern gleichzeitig auch als Trainer und Multiplikatoren eine Technikvielfalt für den eigenen Verein.
Vielen Dank allen überaus aktiven Teilnehmenden, die sich neugierig und kreativ die Anforderungen umsetzten, natürlich auch an Hanna Breivogel vom VfL Eppelsheim, die nicht nur als perfekte Uke zum erfolgreichen Verlauf beigetragen hatte.
Ebenfalls der Dank an den Ausrichter VfL Eppelsheim.


Fotos & Bericht: Igor Kurtzik









