Judoverband Rheinland >> Aktuell >> Nachrichtd}

Riesen Erfolg für das JTR in der 2. Bundesliga
Einen riesen Erfolg feierten die Männer des Judo-Teams Rheinland mit dem Gewinn der Bronzemedaille in der 2. Judo Bundesliga Süd in Holzkirchen bei München. Coronabedingt nur an einem Kampftag ausgetragen holten die Rheinländer den größten Erfolg in der zehnjährigen Vereinsgeschichte.
Los ging es in der Vorrunde gegen den Favoriten BC Karlsuhe. Hier unterlag die Truppe von Coach Carl Eschenauer knapp mit 2:5 (20:50). Die Punkte holten Konstantin Ananchenko mit zwei Waza-Ari Wertungen und Robin Coßmann mit einem Ippon durch Fußfeger. Im zweiten Kampf kämpften die Rheinländer gegen den JC Kim-Chi Wiesbaden. Konstantin Ananchenko gewann wieder mit Ippon, diesmal durch Ko-Cuhi-Gari. Serhii Bilets gelang ein Ippon durch Te-Guruma. Weitere Punkte holten Arnold Resch mit Ausheber gegen Michael Krieger, Vincent Schiffler durch Seoi-Nage und Robin Coßmann mit Haltegriff gegen Nguyen. 5:2 (50:20) für das JTR.
Im letzten Vorrundenkampf musste nochmal ein Sieg her, um das Halbfinale zu erreichen. Das 1:0 gegen den JC Leipzig II steuerte Carl Eschenauer mit einer Waza-Ari Wertung durch Fußfeger und Ippon durch Haltegriff bei. Konstantin Ananchenko erhöhte auf 2:0 mit zwei Waza-Ari Wertungen durch Sode-Tsuri-Komi-Goshi. Arnold Resch erhöhte auf 3:0 mit Haltegriff. Leider gingen die nächsten drei Begegnungen verloren. Im entscheidenden letzten Kampf gewann der gut aufgelegte Robin Coßmann mit Ippon durch Ko-Soto-Gake. 4:3 (40:30) für die Rheinländer und der Halbfinaleinzug war perfekt.

Im Halbfinale wartete der Gastgeber, die Isar Fighters mit Judoka vom TV Lenggries, TuS Holzkirchen und dem TSV München-Großhadern. Hier unterlagen die Judoka des Judo-Teams Rheinland knapp mit 3:4 (30:40). Die Punkte holten Arnold Resch, Serhii Billets und Robin Coßmann durch einen Würger. Im kleinen Finale um Platz drei ging es gegen das starke Team des 1. JC Bürstadt. Konstantin Ananchenko brachte die Rheinländer wieder in Führung. Serhii Billets erweiterte auf 2:0 mit einem Kata-Guruma, ehe Arnold Resch mit einem Ippon durch Uchi-Mata gegen Simon Leuschen auf 3:0 vorlegte. Aaron Franken konnte seinen Kampf auch gewinnen und damit war die Medaille perfekt. Adam Ettaous, der tapfer agierte musste sich ebenso geschlagen geben wie Vincent Schiffler gegen Boris Trupka. Robin Coßmann setzte den Schlusspunkt mit 5:2 (50:20).

Nach den Kämpfen lagen sich die Rheinländer in den Armen. Hatte sie doch gerade den größten Erfolg der Vereinshistorie in der Bundesliga der Männer feiern dürfen. Coach Carl Eschenauer und Referatsleiter Leistungssport Peter Franken resümierten: „Wir haben viele Jahre lange und hart daran gearbeitet um diesen Erfolg mit unseren Judoka feiern zu dürfen. Das dies unter den erschwerten Bedingungen der Pandemie gelungen ist macht es noch umso wertvoller.“ Zuletzt holte im Rheinland Rot-Weiß Koblenz 2003 in der 2. Bundesliga die Silbermedaille, bevor die Judoka aus der Rhein und Mosel Stadt 2005 aus der Liga abstiegen.

Für das Judo-Team Rheinland kämpften:
Robin Coßmann (-60 kg), Adam Ettaous (-66 kg), Fion Rama, Vincent Schiffler, Felix Weimer, Niklas Gärtner (-73 kg), Carl Eschenauer, Konstantin Ananchenko, Samar Keul (-81 kg), Arnold Resch, Aaron Franken, Philipp Gormanns, Serhii Bilets (-90, -100, +100 kg).

erstellt: Carl Eschenauer, 11.10.2021
Übersicht Drucken